Posaunenchor

  
Posaunenchor Eckersmühlen
 
     Faszination Musik!
     Wir wollen Musik lebendig werden lassen.
Das Logo des Posaunenchorjubiläums mit dem Schriftzug soli deo gloria
 
Der Posaunenchor Eckersmühlen konnte heuer
2023 sein 70-jähriges Jubiloäum feiern.
Seit 15 Jahren ist das Evangelische Gemeindehaus
unser musikalisches und gesellschaftliches Domizil.
Unter diesem Dach treffen sich regelmäßig die Bläserinnen und Bläser
zum gemeinsamen Kommunizieren und Musizieren,
denn E.T.A. Hoffmann sagt:
„Musik ist die Fortsetzung der Sprache“
 
Derzeit haben wir 15 aktive Bläserinnen und Bläser
in unserem Posaunenchor in Eckersmühlen.
    Anno Domini:  Sonntag, 12. April 2015 ( Quasimodogeniti )
     Gruppenfoto
 
    1. Stimme Sopran
     1. Stimme ( Sopran )
     Patrick Geisler, Trompete ( wegen Studium z.Z. beurlaubt )
     Claudia Barth, Trompete
     Rainer Kühnlein, Trompete
     Simon Schwing, Trompete

    2. Stimme (Alt)
     2. Stimme ( Alt )
     Dieter Seitz, Trompete
     David Böttger, Trompete
     Claudia Kugler, Trompete ( ohne Abbildung )
    
     Tenor
     Tenor:
     Yannic Fischer, Tenorhorn & Tuba ( wegen Studium z.Z. beurlaubt )
     Thomas Bretzner, Posaune
     Roland Thoma, Posaune
     Stefan Gußner, Tenorhorn
     Thomas Zimmermann, Posaune ( zeitweise, ohne Abbildung )

    Baß   
     Baß:
     Alfred Raum, Posaune
     Hans Mauer, Tuba
     Gerhard Zimmerman, Tenorhorn

    Chorleiter
     Chorleiter ( seit Montag, 14. März 2005 )
     Werner Häckler
 
    Gruppenfoto 2
   
Dringend suchen wir Verstärkung für alle Stimmen und Instrumente.
Wir appellieren an alle Jugendlichen und Junggebliebenen
und werben für Anfänger und Wiedereinsteiger.
 
Selbstverständlich vermitteln wir die musikalischen Grundlagen,
auf Wunsch durch unsere erfahrenen Musikerinnen und Musiker.
Bei der Beschaffung der Instrumente sind wir ebenfalls behilflich.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, rufen Sie doch einfach an:
     Mobilnummer: 0160 90 50 94 75
     oder per
Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.
 
 
     „Mathematik ohne Emotion ist Technik,
     Mathematik mit Emotion ist Musik“
     Prof. Dr. Ing. Peter Martin
 
Inzwischen gibt es viele Situationen,
welche die besonderen Erziehungseigenschaften
der Musik unter Beweis stellen.
Von Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
bis hin zur Verbesserung der sozialen Kompetenz.
Musik schafft etwas, was andere Künste,
Wissenschaften oder auch sportliche Disziplinen nicht können.
Musik verbindet, schafft einen festlichen Rahmen
oder hilft uns, den Alltag zu bewältigen.
Musiktherapie hilft Menschen "ins Leben zurück"
oder hilft uns, überhaupt am Leben teilzuhaben.
Musik entwickelt unglaubliche Kräfte.
In unseren Posaunenchören haben wir es
ja eigentlich auch immer gewusst.
Uns hat die Musik schon immer motiviert.
Musik ist ein göttliches Geschenk und es erweitert
das Sprachrohr der Theologie um eine Komponente,
um die uns viele beneiden.
Die Kirchenmusik - sie hat in der Vergangenheit
immer eine tragende Rolle im Gemeindeleben gespielt.
Bis heute sind die aktivsten und meist
größten Gemeindegruppen in der Kirchenmusik zu finden.
Auch in unserer Zeit ist die Kirchenmusik
für ein intaktes Gemeindeleben unverzichtbar.
Reinhard Gramm
Redakteur der Zeitschrift
Posaunenchor, Magazin für Bläserinnen und Bläser Ausgabe 04/05
 
 
Musik und ihre Wirkung
Musik und Musizieren fordern und fördern die sog. soft skills, die die Arbeits- und Wirtschaftswelt so vehement als Persönlichkeitsqualifikationen verlangt:
       Kreativität im improvisatorischen Spiel mit Tönen und Klängen,
       Konzentration in der Genauigkeit des musikalischen Spiels,
       Teamfähigkeit im Ensemblespiel,
       Extraversion im ausdrucksstarken Musizieren,
       emotionale Stabilität im Podiumsstress,
       Intelligenz in der kongenialen Interpretation eines musikal. Werkes,
alle diese Merkmale, werden in einem einzigen Lern- und Erfahrungsprozess beansprucht.
1. Wir brauchen die Musik, da die Wirkpotentiale der Musik als ratio, emotio und motio sich als Humankapital erweisen und unverzichtbar zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentfaltung, zur Menschwerdung, zum Menschsein und zur Menschlichkeit gehören.
2. Weil wir Menschen die Freude an der Musik erkennen wollen, als eine Freude am Schönen, am Kreativsein, als Freude am Singen und Musizieren, am Improvisieren und Inszenieren und letztlich als Freude am Leben mit mehr Lebensqualität bekommen. Setzen wir gegen das verbreitete CONSUMO, ERGO SUM ein canto oder ein creo, ergo sum, oder als Zielmetapher formuliert:
Jeder Mensch kann sein eigener Walkman sein.
3. Musik und Musizieren kann zur Befriedung einer zunehmend verhärteten Gesellschaft beitragen. Setzen wir also gegen die physische Gewalt in unserer Gesellschaft die psychische Macht der Musik. Denn, so der Schweizer Theologe Leonhard Ragaz: "Der Geist der Gewalt ist so stark geworden, weil die Gewalt des Geistes so schwach geworden ist."
4. Wir brauchen Musik als kommunikative Kraft, die über der Sprache steht. Musik ist in allen Kulturen eine Weltsprache, die nicht übersetzt zu werden braucht.
 
 
Musikpädagogischen Grundlagen kommen in unserer heutigen Schulausbildung häufig zu kurz.
     „Was ist Musik?“
     „Wie wirkt Musik?“
     „Was bedeutet Musik?“
     und
     „Welche Funktion hat Musik?“
sind zentrale Fragen, ohne deren Beantwortung man kaum Aussagen darüber treffen kann,
wie, welche Musik, am besten vermittelt und gelernt werden kann und soll.
 
 
Musikalische Bildung und Erziehung
Musik ist akustisches Material, das durch Elemente, wie Rhythmus, Tempo, Melodie, Dynamik etc. in einem schöpferischen Prozess unendlich unterschiedlich gestaltet werden kann.
Darüber hinaus ist Musik eine Sprache, die jeder versteht. Sie ist Teil unserer Erlebniswelt und fördert die Freude am Leben. Neben ihrem ästhetischen Selbstwert verfügt Musik über weitreichende Transfereffekte. Gerade für Kinder ist Musik in ihrer unermesslichen Vielfalt von unschätzbarem Wert - ergibt sich doch durch Musik ein breites Spektrum von Fördermöglichkeiten, das alle Bereiche kindlicher Entwicklung abdeckt.
Aus diesem Bewusstsein heraus messen wir der täglichen Begegnung mit Musik und dem aktiven Umgang damit einen hohen Stellenwert bei und verknüpfen mit diesem Bildungsbereich in unserer pädagogischen Arbeit folgende Ziele:
     Musik erleben und bewusst wahrnehmen,
     ein gutes Gehör entwickeln und Geräusche erfahren,
     selbst Musik machen,
     Umsetzen von Musik,
     Musik als Handlungs- und Erfahrungsfeld,
     in dem sich Kinder eine Reihe von Basiskompetenzen aneignen können.
 
 
Es liegt schon etwas Geheimnisvolles in der Musik.
Musik hören, entspannt und belebt zugleich.
Noch viel faszinierender ist es, mit einem Instrument selbst zu musizieren.
 
     Mittel der Musik
     Musik und Erziehung
     Heilkraft der Musik
 
 
Die Gottesgabe der Musik
Warum singen wir im Gottesdienst? Warum machen Menschen Musik, auch in der Kirche? Martin Luther, Sänger und Lautenspieler, antwortet darauf so: »Nach dem heiligen Wort Gottes ist nichts so hoch zu rühmen wie die Musik, weil sie aller Bewegung des menschlichen Herzens mächtig ist. Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Fröhlichen traurig, die Verzagten herzhaft, die Hoffärtigen demütig zu machen, die Hitzigen zu dämpfen, den Hass zu mindern. Darum haben die heiligen Väter das Wort Gottes in Gesänge und Saitenspiel gebracht, davon wir denn so mancherlei köstliche Gesänge und Psalmen haben. Darum ist dem Menschen die Stimme gegeben, dass er Gott mit Gesängen und Worten zugleich loben könne. Wenn aber Studium und Kunst hinzu kommen, die die natürliche Musik bessert und bildet, dann erkennt man erst mit großer Verwunderung die vollkommene Weisheit Gottes in seinem Werk der Musica.«
 
 
Die Musik ist die beste Gottesgabe
Durch sie werden viel und große Anfechtungen verjagt.
Musik ist der beste Trost für einen verstörten Menschen,
auch wenn er nur ein wenig zu singen vermag.
Sie ist eine Lehrmeisterin, die die Leute gelinder,
sanftmütiger und vernünftiger macht.
Martin Luther / EG Seite 594
Herrnhuter Losungen, Donnerstag, den 21. Feb. 2008
   
 
Das große Halleluja
1 Halleluja! Lobet Gott in seinem Heiligtum, lobet ihn in der Feste seiner Macht!
2 Lobet ihn für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
3 Lobet ihn mit Posaunen, lobet ihn mit Psalter und Harfen!
4 Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
5 Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit klingenden Zimbeln!
6 Alles, was Odem hat, lobe den HERRN! Halleluja!
Psalm 150, 1-6
 
 
Herzliche Grüße
  
Werner Häckler
Chorleiter
Posaunenchor Eckersmühlen