Lichtblicke

Für den neuen Gemeindebrief mit dem Thema "Lichtblick" habe ich verschiedene Menschen gefragt, was für sie ein Lichtblick ist. Im gedruckten Gemeindebrief ist der Platz sehr begrenzt. Daher habe ich diese neue Seite eingerichtet, um die Statements ungekürzt zu veröffentlichen. Schreibt uns eine Mail pfarramt.eckersmuehlen@elkb.de mit euren Lichtblicken, wenn euer Lichtblick auf dieser Seite erscheinen soll!

Roland Merkenthaler (73): Nach einer Herzoperation fast völlig gesund zu sein, ist ein wunderbarer Lichtblick!
Dass in unserer Kirche nach Monaten bald wieder Gottesdienste gefeiert werde, ist ein Lichtblick.
Wenn für Krankheiten, die als unheilbar gegolten haben, eine Therapie gefunden wird, ist das für viele Menschen ein Lichtblick.

 

Cornelia Bürkle (61): „Überlass dem HERRN die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.“ Dieses Wort aus Psalm 37,5 ist der Lichtblick meines Lebens. Oder auch Dietrich Bonhoeffers „Von guten Mächten wunderbar geborgen...“ Es gibt für mich keinen schöneren Lichtblick, als auf Gott vertrauen zu dürfen.

 

Armin Hauselt (67): Was für mich ein Lichtblick ist? Ist es das Licht am Ende eines Tunnels und muss man dazu aus dem Dunkel kommen um einen Lichtblick zu haben? Bei längerem Nachdenken ist mir eingefallen, dass wir als VCP Älterenschaft über 27 Jahre in einem Tunnel waren, in dem wir gehofft, gesucht und gewartet haben bis wieder jemand gefunden wird, der sich um den Neuaufbau unserer VCP-Jugendarbeit kümmert. So gesehen haben wir dann mit 2 jungen engagierten Leuten den Lichtblick gehabt, der unsere lang ersehnten Wünsche und Hoffnungen im Januar 2019 erfüllt hat. 
Das Leben selbst bereitet uns  - vielleicht gar nicht so wahr genommen – manche Lichtblicke. So empfand und empfinde ich jetzt die Geburt und das Aufwachsen meiner beiden Enkelkinder als Lichtblick.
Lichtblicke kann man auch im täglichen Leben in den kleinen Dingen haben. Da fällt mir ein dass es erstaunlich schnell ging beim aktuellen Umzug der Pfadfinder ins alte Rathaus geeignete Helfer und Fachleute zu finden. Wenn  man so ein Glück ist das das für mich ein Lichtblick im täglichen Leben.

 

Tonia Wehrmann (fast 16): Kein Regen, keine Blumen! Nach jeder noch so erschütternden Zeit kommt etwas Schönes und Gutes, ein Lichtblick! Ein Moment, nach dem man sich sehnt in all der schlechten Zeit. Aber hätten wir keine schlechten Zeiten, so hätten wir auch keine guten. Kein Regen, keine Blumen.

 

Angelika Lohse (41): Einen Lichtblick habe ich bei der Kinderchorprobe für das Musical erlebt. Es ist schön zu sehen, mit welcher Freude die Kinder lernen und singen und die veränderten Bedingungen akzeptieren. Diese Neugierde, Begeisterungsfähigkeit und Unbeschwertheit ist für mich ein Lichtblick!

 

Margarete Fischer (70): Wenn ich beim Wandern aus dem Tal in die Höhe komme und es öffnet sich der weite Blick über das Land, da öffnet sich auch die Seele. Das ist für mich ein Lichtblick.

 

Winfried Möltner (71): Zu Beginn der Pandemie im März und im April konnten wir den Rothsee auf einmal genießen, wie in 30 Jahren vorher nie. Es war für uns so eine Ruhe im Café und wir konnten jeden Tag dem Gras beim Wachsen zusehen!

 

Susanne Traumüller-Fischler (53): Mein Lichtblick vor dem ersten September: Endlich dürfen wir wieder (fast) Normalität in der Kita leben – keine getrennten Gruppen – kein Festhalten von Kindern in ihrer Gruppe – selbständige Kinder, die sich wieder frei bewegen dürfen, die wieder Kontakt zu allen anderen Kindern und Gruppen haben dürfen.

 

Anne Swoboda (13): Gerade dann wenn uns große Sorgen plagen, ist es schön wenn Freunde und Familie uns einen kleinen, aber wertvollen Lichtblick geben. 

Die Hoffnung, dass unsere Familie und Freunde vor Corona verschont bleiben, dass alles wieder in die Normalität über geht und dass wir die Kraft haben bis dahin durch zuhalten. Vor allem die es stark getroffen hat wünschen wir viel Kraft, aber ich bin mir sicher es kommen wieder bessere Zeiten.

 

Renate Jakob (57): Ein Lichtblick ist für mich einfach ein unerwartetes Glück im Alltag! Und da gibt es, wenn man nicht anspruchsvoll ist, jeden Tag etwas. Eine lustige Äußerung von jemandem, über die man noch lange schmunzeln kann, eine Einladung zum Feierabendtreffen oder auch nur die Vorfreude auf ein gutes Essen. Irgendwas, wo mir spontan ein „Danke" durch den Kopf geht.

 

Susanne Mederer (12): Ich helfe manchmal beim Kirchenputz in Wallesau. Wenn ich dann das Kreuz auf dem Altar sehe, muss ich daran denken, dass Jesus für mich gestorben ist. Dieses Wissen ist für mich immer wieder ein Lichtblick!